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Eine Polizistin steht am Gebäude der Deutschen Bank in der Wall Street. Foto: Justin Lane/EPA/Illustration

Regelverstöße in den USA

SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf

Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen verbotener Geschäftspraktiken bei bestimmten Aktien-Hinterlegungsscheinen eine Strafe von fast 75 Millionen Dollar (64 Mio Euro) auf.

Das teilte die Behörde am Freitag in Washington mit. Aktien-Hinterlegungsscheine, sogenannte ADR (American Depositary Receipts), stellen eine Alternative zum Handel von Anteilen ausländischer Firmen am US-Kapitalmarkt dar.

Ein US-Ableger der Deutschen Bank soll diese Wertpapiere jahrelang vorab ausgegeben haben, ohne dabei die SEC-Vorschriften eingehalten zu haben. Ein Sprecher der Deutschen Bank in New York erklärte dazu, dass man sich schon seit Ende 2016 nicht mehr an solchen Geschäften beteilige und bei den Ermittlungen mit der SEC umfassend kooperiert habe. Die Bank hat in den vergangenen Jahren etliche hohe Strafen wegen diverser Rechtskonflikte in den USA zahlen müssen.

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