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Sechs Karstadt-Häuser stehen vor der Schließung.

Sechs Karstadt-Häuser vor der Schließung

Essen - Der für die Karstadt-Warenhäuser zuständige Insolvenz-Beauftragte Rolf Weidmann hat die Schließung von sechs Häusern angekündigt. Davon sind mehr als 400 Mitarbeiter betroffen.

Geschlossen werden die Häuser in Dortmund, München und Hamburg sowie Standorte in Braunschweig, Berlin und Stuttgart. Darunter sei ein komplettes Warenhaus im Hamburger Elbe- Einkaufszentrum sowie die Karstadt-Häuser am Dom in München und in der Kampstraße in Dortmund.

Von der Schließung sind 400 Mitarbeiter betroffen

Von den Fachmarkt-Schließungen seien Märkte in Berlin (Karstadt Multimedia), Braunschweig (Schaulandt) und Stuttgart (WOM) betroffen. Insgesamt seien mehr als 400 Mitarbeiter betroffen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters. Es gehe um 157 Beschäftigte in München, 148 in Dortmund, 105 in Hamburg, 18 in Berlin, 14 in Braunschweig und 8 in Stuttgart.

Bereits zuvor kündigte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane in einem Gespräch mit dem Deutschlandradio Kultur die Schließung an.

Die Gewerkschaft werde eine Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter in anderen Häusern der Kette fordern, sagte Mönig-Raane.

Weitere elf Häuser zählten weiterhin zu den sogenannten Prüf-Filialen, sagte eine Verdi-Sprecherin auf Anfrage. Ihr Schicksal werde sich bis Mitte kommenden Monats entscheiden.

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