IWF senkt Wachstumsprognose für USA und Schwellenländer

Paris - Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt seine Wachstumsprognose für die USA und schätzt auch die Wirtschaftsentwicklung in China und Indien skeptischer ein.

"Wir werden unsere Prognosen von Januar nach unten korrigieren müssen", sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn der Zeitung "Le Figaro" (Donnerstag). Zahlen nannte er nicht. Laut einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" erwartet der IWF für die USA nur noch ein Wirtschaftswachstum von einem halben Prozent statt bisher eineinhalb Prozent.

Nach Ansicht von Strauss-Kahn wirkt sich die Finanzmarktkrise zunehmend auch auf China und Indien aus. "Es handelt sich nicht um eine Entkopplung, sondern nur um eine zeitliche Verschiebung", sagte Strauss-Kahn. "Niemand ist dagegen gefeit."

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