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Siemens: 1000 Stellen in München in Gefahr

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- München - Bei Siemens droht offenbar wieder ein Stellenabbau. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete, der Elektronik-Konzern habe den Abbau von mehr als tausend Stellen in München beschlossen. Mindestens 500 Jobs sind demnach bei Siemens Com betroffen. Die Sparte mit 60 000 Angestellten und 17 Milliarden Euro Umsatz war erst im Oktober 2004 durch den Zusammenschluss der Sparten ICN und ICM entstanden. Einschnitte gibt es demnach auch in den Bereichen Mobiltelefone und Festnetz.

Das Geschäft in der Festnetzsparte entwickele sich trotz der Streichung Tausender Stellen in den letzten Jahren offenbar so schlecht, dass jetzt nochmals einige hundert Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen, berichtete die Zeitung. Außerdem fürchte der Konzernbetriebsrat einen Verlust von Arbeitsplätzen in der Handy-Produktion an den Standorten Bocholt und Kamp-Lintfort.

Konzern-Betriebsratschef Georg Nassauer sagte dem "Tagesspiegel", das Gerede von Vorstandsmitgliedern über Kooperationen, Schließungen oder einen Verkauf der Handysparte verunsichere die Belegschaft bis ins Mark. "Dieses Gerede sollte besser unterbleiben", fügte Nassauer hinzu. Der Betriebsratschef betonte, dass Siemens eine Verpflichtung eingegangen sei, in Deutschland weiter Handys zu produzieren.

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