+
Siemens-Chef Joe Kaeser sorgt sich um das Investionsklima nach den Terroranschlägen in Paris vor zwei Wochen. Foto: Soeren Stache

Siemens-Chef Kaeser befürchtet schlechteres Investitionsklima

München (dpa) - Siemens-Chef Joe Kaeser befürchtet nach den Terroranschlägen in Paris eine Verschlechterung des weltweiten Investitionsklimas.

"Der Terror hat eine neue Dimension erreicht: Er hat sich in Paris in die Mitte der westlichen Gesellschaften gebombt", sagte der Top-Manager dem "Handelsblatt" (Freitag). "Die Anzahl und Ernsthaftigkeit geopolitischer Krisen wird künftig eher zunehmen."

Für die Entwicklung der Wirtschaft sei aber vor allem der Konsum entscheidend. "Und dieser Konsum ist bislang robust." Am Ende drehe sich alles um Zuversicht und Vertrauen.

Es sei Aufgabe der politischen, wirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Führung, dort Stärke zu zeigen, wo andere vielleicht verunsichert seien und zweifelten. "Wir werden nicht dafür bezahlt, uns Sorgen zu machen, sondern den uns anvertrauten Menschen Perspektiven aufzuzeigen und Mut zu machen."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutsche Bank verdient zu Jahresbeginn deutlich mehr
Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 236 …
Deutsche Bank verdient zu Jahresbeginn deutlich mehr
GfK: Konsumlaune der Deutschen verbessert sich wieder
Nürnberg (dpa) - Die gesunkenen Verbraucherpreise haben die Konsumlaune der Deutschen im April angetrieben. Die Haushalte hätten dank der wieder niedrigeren Inflation …
GfK: Konsumlaune der Deutschen verbessert sich wieder
Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta bleibt bestehen
Washington - US-Präsident Donald Trump will das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta nicht mehr aufkündigen. Das gab das Weiße Haus nach einem Telefonat Trumps mit …
Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta bleibt bestehen
Neuer Chef der Munich Re will Problemtochter Ergo behalten
Bei der Munich Re übernimmt ein neuer Chef das Ruder - und der kämpft mit einem alten Problem. Ärger mit den Aktionären gibt es auch.
Neuer Chef der Munich Re will Problemtochter Ergo behalten

Kommentare