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Siemens-Chef Joe Kaeser begründet in einem Brief an seine Mitarbeiter, warum er weltweit 15000 Stellen streichen musste.

Weltweit 15.000 Stellen gestrichen

Siemens-Chef rechtfertigt Entlassungen

München - 15.000 Stellen sollen bei Siemens weltweit wegfallen. 5.000 davon in Deutschland. Jetzt begründet Siemens-Chef Joe Kaeser die drastische Maßnahme in einem Brief an seine Mitarbeiter.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat in einem Mitarbeiterbrief den Abbau von 15.000 Stellen in mehreren Konzernbereichen gerechtfertigt. Dabei „geht es nicht um irgendeine kurzfristige Optimierung, sondern um die Sicherung eines nachhaltigen Erfolgs für unser Haus“, schrieb Kaeser zum Start des neuen Geschäftsjahres am 1. Oktober. Siemens müsse die in den vergangenen zwei Jahren entstandene „Lücke zum Wettbewerb wieder schließen. Denn nur dann können wir die Zukunft erfolgversprechend gestalten“ und investieren. Der Vorstandschef betonte: „Es gibt darüber hinausgehend keine weiteren Pläne bzw. Maßnahmen.“

Siemens werde die Zahl seiner Beschäftigten - derzeit rund 368.000 weltweit - kaum verändern, „weil Reduzierungen in einzelnen Feldern durch Neueinstellungen in unseren Wachstumsgebieten in etwa wieder wettgemacht werden“. Alle Maßnahmen seien mit den betroffenen Einheiten besprochen und unterwegs - die Einschnitte seien in allen Einzelteilen bereits bekannt gewesen. Er wolle Transparenz „und nicht mit Salami- oder Hinhaltetaktik für eine anhaltende Diskussion und weitere Verunsicherung sorgen“.

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dpa

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