Siemens hielt Zahlungen an AUB für unproblematisch

Nürnberg - Der im Siemens-AUB-Prozess angeklagte frühere Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer hat die millionenschweren Zahlungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB niemals für problematisch gehalten.

"Ich habe nicht gesehen, dass mit den Geldern an die AUB Betriebsratswahlen beeinflusst werden könnten", sagte Feldmayer am Mittwoch zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Schelsky habe er hauptsächlich als Referenten qualifizierter Fortbildungsveranstaltungen gekannt. Das im Jahr 2001 vereinbarte Berater-Honorar von zwei Millionen Euro pro Jahr habe er für vertretbar gehalten. Feldmayer wird vorgeworfen, mit Siemens-Geldern den Aufbau der AUB als Gegengewerkschaft zur IG Metall unterstützt zu haben. Mit ihm sitzt der frühere AUB-Bundesvorsitzende Wilhelm Schelsky auf der Anklagebank.

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