Siemens hielt Zahlungen an AUB für unproblematisch

Nürnberg - Der im Siemens-AUB-Prozess angeklagte frühere Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer hat die millionenschweren Zahlungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB niemals für problematisch gehalten.

"Ich habe nicht gesehen, dass mit den Geldern an die AUB Betriebsratswahlen beeinflusst werden könnten", sagte Feldmayer am Mittwoch zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Schelsky habe er hauptsächlich als Referenten qualifizierter Fortbildungsveranstaltungen gekannt. Das im Jahr 2001 vereinbarte Berater-Honorar von zwei Millionen Euro pro Jahr habe er für vertretbar gehalten. Feldmayer wird vorgeworfen, mit Siemens-Geldern den Aufbau der AUB als Gegengewerkschaft zur IG Metall unterstützt zu haben. Mit ihm sitzt der frühere AUB-Bundesvorsitzende Wilhelm Schelsky auf der Anklagebank.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu
Leverkusen/New York - Bayer und Monsanto wollen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Investitionen und US-Arbeitsplätzen von ihrer Fusion überzeugen.
Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu
Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank könnte Medienberichten zufolge schon bald drastische Einschnitte bei den Boni ihrer Mitarbeiter verkünden.
Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
London - Theresa May kündigte am Dienstag den klaren Bruch mit der EU an. In unserer Zeitung erklärt der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, wie teuer …
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
New York - Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische - wenn nicht schnell gehandelt wird. Genau das tun jetzt 40 große …
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren

Kommentare