Siemens und ABB hoffen nach US-Stromausfall auf Großauftrag

- Hamburg - Nach dem größten Stromausfall in der US-Geschichte hoffen Siemens und das schweizerisch-schwedische Unternehmen ABB nach Angaben der "Financial Times Deutschland" auf Aufträge für die notwendige Modernisierung des amerikanischen Stromnetzes. Siemens und ABB rechnen sich dabei Vorteile gegenüber dem US-Konzern General Electric (GE) aus.

<P>"Wir gehen davon aus, dass wir den betroffenen Energieversorgern diese Woche ein erstes Maßnahmenpaket offerieren können," sagte der zuständige Siemens-Manager Tom Garrity der FTD. Ähnlich äußerte sich ein ABB-Sprecher in Zürich: "Wir stehen mit unserem gesamten Portfolio bereit."</P><P>Siemens und ABB sind in der Sparte Energietechnik weltweit die größten Dienstleister. Da sich General Electric in diesem Segment vor allem auf den Bau und Vertrieb von Generatoren konzentriert, haben die beiden Konzerne nach Angaben der Zeitung gute Chancen, bei der Aufrüstung der US-Verteilernetze zum Zug zu kommen. US- Energieminister Spencer Abraham hat die Kosten für die notwendige Modernisierung des Netzes mit rund 50 Milliarden Dollar beziffert.</P>

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