Siemens-Manager in Ägypten getötet

München - Ein Siemens-Manager ist in Ägypten vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die genauen Umstände des Todes des Chefs der Industriesparte in dem Land, Hany Loka, sind aber noch unklar.

Ein Sprecher des Konzerns in München bestätigte am Dienstag lediglich, dass die Leiche Lokas gefunden worden sei. Noch liefen aber die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Auch Siemens in Ägypten wollte im Hinblick auf die Untersuchungen keine weiteren Auskünfte geben.

Der Konzern ist seit mehr als 110 Jahren in dem Nil-Staat aktiv und machte im vergangenen Geschäftsjahr dort rund 264,3 Millionen Euro Umsatz. Siemens hat in Ägypten derzeit rund 515 Mitarbeiter.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutsche wollen weiter Autos kaufen - aber kaum noch Diesel
Kein Wunder nach dem Abgas-Skandal: Eine Studie attestiert den Deutschen weiter Lust auf den Auto-Kauf. Aber der Diesel ist massiv in der Gunst gesunken.
Deutsche wollen weiter Autos kaufen - aber kaum noch Diesel
BayernLB will ein bisschen größer werden
München (dpa) - Die vor Jahren von der EU zur Schrumpfung verdonnerte bayerische Landesbank wächst wieder. Im ersten Halbjahr stieg die Bilanzsumme von 212 auf knapp 221 …
BayernLB will ein bisschen größer werden
Weniger Baugenehmigungen - Ende des Baubooms?
Wiesbaden (dpa) - In Deutschland sind erstmals seit acht Jahren in einem ersten Halbjahr weniger Wohnungen genehmigt worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts …
Weniger Baugenehmigungen - Ende des Baubooms?
Berlin-Tegel: Spitzengespräch ohne Durchbruch beendet
Die Fronten zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und den Ländern Berlin und Brandenburg im Flughafenstreit sind verhärtet - doch nach einem Spitzengespräch wird die …
Berlin-Tegel: Spitzengespräch ohne Durchbruch beendet

Kommentare