+
Eine Millionen-Strafe muss der Siemens-Konzern angeblich an die Belgische Bahn zahlen.

Siemens muss Millionenstrafe an belgische Bahn zahlen

Brüssel - Der Siemens-Konzern muss laut Zeitungsbericht an die belgische Bahn SNCB eine Vertragsstrafe von 21,2 Millionen Euro zahlen. Grund für die Strafe ist angeblich, dass der Konzern bei einem Groß-Auftrag  dem Zeitplan hinterher hinkt.

Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Samstag unter Berufung auf die Zeitung “La Libre Belgique“. Grund dafür sei die verspätete Lieferung von 120 Lokomotiven vom Typ Taurus Eurosprinter 3 (T18). Der gesamte Auftrag belaufe sich auf 440 Millionen Euro.

Siemens werde vorgeworfen, rund zwei Jahre im Verzug zu sein, meldet das Blatt unter Bezug auf Belgiens Verkehrsministerin Inge Vervotte. Nach Angabe der Zeitung sind Probleme bei der Gerätezulassung die Ursache für die Verzögerung. Zudem entsprächen die Lokomotiven nicht dem Leistungsverzeichnis.

Derzeit miete die Bahngesellschaft SNCB Lokomotiven vom Siemens-Konkurrenten Bombardier und müsse dafür monatlich rund 31 000 Euro pro Fahrzeug zahlen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutsche Politiker kritisieren Staatshilfe für marode Banken
Brüssel (dpa) - Deutsche Europapolitiker haben scharfe Kritik an der EU-Erlaubnis für eine staatlich unterstützte Abwicklung zweier italienischer Krisenbanken geübt.
Deutsche Politiker kritisieren Staatshilfe für marode Banken
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Karlsruhe (dpa) - Im Streit um neue Kündigungsklauseln in Bausparverträgen peilt ein erstes Gericht eine Entscheidung an. Man werde im Spätsommer ein Urteil verkünden, …
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Dax steigt: Firmenstimmung und steigender Ölpreise stützen
Frankfurt/Main (dpa) - Die gute Stimmung in deutschen Unternehmen hat den Dax angetrieben. Zudem verbesserten die wieder steigenden Ölpreise die Laune der Anleger.
Dax steigt: Firmenstimmung und steigender Ölpreise stützen
Airbag-Hersteller Takata meldet Insolvenz an
Es ist eine der größten Insolvenzen der japanischen Wirtschaftsgeschichte: Wegen enormer Kosten für den Rückruf von Millionen Airbags hat der Zulieferer Takata die …
Airbag-Hersteller Takata meldet Insolvenz an

Kommentare