+
Die künstlerische Darstellung zeigt die Landung des Marsrover "Curiosity" auf dem Mars.

Siemens und Nasa im Anflug auf den Mars

Farnborough - Die US-Raumfahrtbehörde NASA und Siemens sehen der in knapp vier Wochen bevorstehenden Landung des Erkundungsfahrzeugs „Curiosity“ auf dem Mars optimistisch entgegen.

Die auf den 5. August terminierte Ankunft sei ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu wettbewerbsfähiger Raumfahrttechnik, erklärten Doug McCuistion von der Nasa und Siemens-Vorstand Siegfried Russwurm am Dienstag auf der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London.

Die Nasa verwendete bei der „Curiosity“-Entwicklung Software von Siemens, die die Kosten eines Produkts während der gesamten Lebensdauer berechnet und so zu wirtschaftlichem Design beiträgt. Mit ihr wurde der 900 Kilogramm schwere Mars-Rover digital entworfen, virtuell zusammengebaut und seine Funktionen simuliert, bevor es überhaupt einen physischen Prototypen gab. Siemens setzt nach eigenen Angaben über alle Technologiefelder hinweg jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag in der Raumfahrt um.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Geht es nach Donald Trump, soll die Hälfte aller chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafen belegt werden. Peking will Vergeltung üben. Die beiden größten …
USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
VW und Audi halten sich im Falle Stadler alle Optionen offen. Der Audi-Chef wurde beurlaubt und der bisherige Vertriebsvorstand Schot auf seinen Posten berufen. …
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Deutschlands Tor zur Welt klemmt derzeit. Zum Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern herrscht am Frankfurter Flughafen Anspannung. Staus wie zu Ostern sollen …
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?
Über positive Aufregung vor der Fußball-WM wollte Aldi Süd auf Facebook schreiben - und erlebte eine aus ganz anderen Gründe aufgeregte Kundin.
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.