Siemens setzt auf Meeresenergie

München - Siemens baut sein Engagement bei der Entwicklung von Gezeitenkraftwerken aus. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Elektroriese will den britischen Meeresenergiespezialisten Marine Current Turbines ganz übernehmen. “Wir werden die Kommerzialisierung dieser vielversprechenden Technologie weiter vorantreiben, die die planbare Energie der Gezeiten nutzt“, teilte der Chef der Siemens-Ökostromsparte, Ted Scheidegger, am Freitag in Erlangen an. Der britische Energieminister Greg Barker begrüßte die Übernahmepläne der Münchner, in denen er einen großen Schritt für die Branche sieht.

Über den Preis für die fehlenden Anteile machte Siemens keine Angaben. Branchenkreisen zufolge, dürfte der Deal den Münchner Konzern aber eine mittlere zweistelligen Millionsumme kosten. Siemens hatte im November 2011 seine Beteiligung an dem Unternehmen auf 45 Prozent aufgestockt. Siemens will die vollständige Übernahme von Marine Current Turbines in den nächsten Wochen abschließen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Berlin - Nun wird allmählich offiziell, was sich schon länger andeutete: Mit dem neuen Hauptstadtflughafen wird es auch 2017 nichts.
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Düsseldorf - Über 1800 Aussteller aus 70 Ländern präsentieren in Düsseldorf auf der weltgrößten Wassersportmesse „Boot“ wieder ihre Produkte vom Surfbrett bis zur …
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet
Frankfurt/Main - Nach dem Wahlsieg von Donald Trump sind die Aktienkurse in die Höhe geschossen. Doch nun kommen bei Anlegern die Sorgen zurück. Denn niemand weiß genau, …
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet

Kommentare