Siemens und ThyssenKrupp lösen Transrapid-Unternehmen auf

Erlangen - Nach dem Aus für die Magnetschwebebahn Transrapid in München lösen die beiden Technologiekonzerne Siemens und ThyssenKrupp ihr Gemeinschaftsunternehmen Transrapid International auf. Dies sei auf einer Beiratssitzung in Erlangen beschlossen worden, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Angesichts der Reduzierung der Vertriebs- und Planungsaktivitäten solle das in Berlin ansässige Büro des Gemeinschaftsunternehmens mit 38 Mitarbeitern zum 1. Oktober 2008 geschlossen werden. Die von Siemens und ThyssenKrupp entsandten Mitarbeiter sollten wieder in den beiden Unternehmen untergebracht werden.

Trotz der Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens sollten die "Kernkompetenzen der Transrapid-Technologie" bei ThyssenKrupp und Siemens erhalten bleiben, hieß es. "Die beiden Unternehmen halten weiterhin an dem System Transrapid fest und führen die Verhandlungen mit interessierten Kunden z.B. in China und den USA weiter."

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