Siemens verhandelt weiter über Handys

- München - Der Siemens-Konzern verhandelt weiter über einen Verkauf seiner defizitären Handysparte. "Wir führen mit mehreren Unternehmen Gespräche", sagte ein Konzern-Sprecher. Ziel sei es weiterhin, in Kürze einen oder mehrere Partner zu präsentieren. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte berichtet, der Verkauf an den US-Konkurrenten Motorola sei in letzter Minute gescheitert.

<P>Laut FAZ waren die Verträge über einen Komplettverkauf an Motorola bereits unterschriftsreif. Der US-Konzern habe aber überraschend einen Rückzieher gemacht. Siemens wollte den Bericht nicht kommentieren.</P><P>Vergangene Woche hatte der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld die Ausgliederung der seit mehreren Quartalen verlustreichen Handy-Sparte in eine rechtlich selbstständige Gesellschaft angekündigt. Das Mobiltelefon-Geschäft wird für ein Zusammengehen mit einem oder mehreren Partnern vorbereitet. Von dem Plan sind weltweit rund 10 000 Siemens-Mitarbeiter betroffen, davon 6000 in Deutschland.</P><P>Die IG Metall betonte, dass "nicht der geringste Anlass" für Spekulationen bestehe, ob das Platzen der Verhandlungen mit Motorola Druck in Richtung der Schließung von Handywerken in Bocholt und Kamp-Lintfort aufbaue, wie gemutmaßt worden war.<BR></P>

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