+
Ein Verdichtermonteur in der Firma Siemens in Leipzig.

Aus Leipziger Werk

Siemens verlagert Teil des Betriebes nach Portugal

München - Siemens verlegt einen Teil der Produktion aus dem Leipziger Werk in Böhlitz-Ehrenberg nach Portugal.

Von bislang 432 Beschäftigten sollen danach noch 288 übrig sein, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwochabend und bestätigte damit einen Bericht des Senders MDR 1 Radio Sachsen. Demnach soll der Stellenabbau in der Produktion von Schaltanlagen 2016 abgeschlossen sein. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, die betroffenen Mitarbeiter sollen Angebote von anderen Siemens-Standorten erhalten. Außerdem sind Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen sowie Aufhebungsverträge im Gespräch.

Der Abbau der Arbeitsplätze ist dem Bericht zufolge Teil eines Restrukturierungsplans, auf den sich Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft geeinigt haben. Im Gegenzug bleibe der Standort Böhlitz-Ehrenberg erhalten.

Wer ist im DAX?

Wer ist im DAX?

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Verdi will leisere Weihnachtsmusik in Läden, um Verkäufer zu schützen
Im laufenden Einkaufstrubel will die Gewerkschaft Verdi die Verkäufer vor zu lauter Dauerbeschallung mit weihnachtlicher Musik schützen.
Verdi will leisere Weihnachtsmusik in Läden, um Verkäufer zu schützen
Dax verliert - Sorgen nach schwachen China-Daten
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax wieder auf Talfahrt gegangen. Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft belasteten den deutschen Leitindex.
Dax verliert - Sorgen nach schwachen China-Daten
China setzt Sonderabgaben auf Autoimporte aus den USA aus
Im erbitterten Handelsstreit mit China hatte US-Präsident Trump jüngst "wichtige Ankündigungen" in Aussicht gestellt. Nun signalisiert auch Peking Entgegenkommen.
China setzt Sonderabgaben auf Autoimporte aus den USA aus
GDL-Chef erklärt Tarifverhandlungen erneut für gescheitert
Eisenach (dpa) - Im Bahn-Tarifkonflikt will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) das Angebot der Deutschen Bahn AG nun doch nicht akzeptieren.
GDL-Chef erklärt Tarifverhandlungen erneut für gescheitert

Kommentare