Siemens-Chef rechnet mit Bau weiterer Transrapid-Strecken in China

- Peking - Siemens-Chef Heinrich von Pierer rechnet fest mit dem Bau weiterer Strecken der deutschen Magnetschnellbahn Transrapid in China. "Es wird weitere Strecken geben", sagte von Pierer am Montag am Rande des Besuches von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Peking. Nach einer erfolgreichen Inbetriebnahme der weltweit ersten kommerziellen Strecke zum Flughafen in Schanghai am 1. Januar werde darüber entschieden.

Dabei sprach von Pierer von eher kürzeren Strecken als die geplante lukrative Hochgeschwindigkeitsverbindung über 1300 Kilometer zwischen Schanghai und Peking. Zu der derzeit laufenden Diskussion in China über die traditionelle Rad-Schiene-Technik gegenüber der Magnettechnologie sagte von Pierer: "Ich erwarte, dass es in China beide Systeme geben wird." Siemens habe mit dem ICE und dem Transrapid "zwei gute Techniken".<BR>In nächster Zukunft werde geprüft, ob die Millionenstädte im Perfluss-Delta in Südchina mit ICE-Strecken verbunden werden können. Dazu wird am Dienstag bei Schröders Besuch in Kanton ein deutsch-chinesisches Zentrum für die Entwicklung der Hochgeschwindigkeitstechnik gegründet. Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) will sich am Dienstagmorgen in Peking im Eisenbahnministerium erkundigen, wie weit die Diskussionen über den Transrapid und die konventionelle Technik gediehen ist.

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