Siemens-Umsatz bricht ein

- München - Der Siemens-Konzern hat sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal trotz massiven Drucks auf die Umsätze weitgehend stabil gehalten. "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden", sagte Siemens-Chef Heinrich von Pierer in München. Der Gewinn nach Steuern sank im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/03 (30. September) von 725 auf 632 Millionen Euro.

<P>Damit schlug Siemens die Erwartungen der Analysten. Das operative Ergebnis der Bereiche lag fast unverändert bei gut einer Milliarde Euro. Der Umsatz brach wegen des starken Euro, der Konjunkturflaute und des ausklingenden Kraftwerk-Booms in den USA um 15 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro ein.</P><P>Für das laufende vierte Quartal zeigte sich Pierer optimistisch. Zuletzt hätten sich die meisten Bereiche in Richtung der Rendite-Vorgaben bewegt. "Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwarte ich eine ähnlich gute Entwicklung."</P><P>Größter Verlustbringer war mit einem auf 125 Millionen Euro angestiegenen operativen Minus erneut die Netzwerksparte ICN. Pierer will sich ab Herbst selbst um das Arbeitsgebiet Information und Kommunikation kümmern, zu dem ICN gehört. Auf diesem Weg soll die Sanierung vorangetrieben werden. Überraschend stark rutschte im dritten Quartal auch die Automatisierungs-Sparte Dematic ins Minus. Dagegen fuhren die Kraftwerkssparte PG, die Medizintechnik und der Antriebs-Bereich A&D hohe Gewinne ein.</P>

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