+
Auch Siemens-Finanzchef Joe Kaeser kaufte Aktien des eigenen Unternehmens für eine knappe halbe Million Euro.

Siemens-Vorstände decken sich mit Aktien ein

München - Ein Reihe von Siemens-Vorständen hat sich in den vergangenen drei Tagen mit Aktien des Mischkonzerns eingedeckt.

Insgesamt seien 57 288 Papiere im Wert von 2,45 Millionen Euro erworben worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag auf Anfrage mit. Der weit überwiegende Teil der Aktien ist im Rahmen des sogenannten Share-Matching-Plans erworben worden. Für drei Aktien zum festen Stückpreis von 42 Euro bekommen die Erwerber nach drei Jahren eine weitere Aktie geschenkt. Dieses Programm steht allen Mitarbeitern offen.
Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatten Siemens-Vorstände bis hinauf zu Konzernchef Peter Löscher massiv ins eigene Unternehmen investiert. Dieses Mal hielt sich Löscher aber zurück. Dafür kaufte unter anderem Finanzchef Joe Kaeser für eine knappe halbe Million Euro zu. Der neue Einkaufsvorstand Barbara Kux steckte an die 200 000 Euro in den Konzern.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ryanair bietet Piloten mehr Geld an
Bis zu 10 000 Euro mehr will Ryanair seinen Flugzeugführern unter anderem in Berlin und anderen Standorten zahlen. Damit will die Airline verhindern, dass es zu weiteren …
Ryanair bietet Piloten mehr Geld an
Lufthansa könnte große Teile der Air Berlin übernehmen
Eine Entscheidung ist es noch nicht, aber die Richtung scheint klar: Der deutsche Marktführer Lufthansa soll bei Air Berlin das größte Stück vom Kuchen haben. Doch der …
Lufthansa könnte große Teile der Air Berlin übernehmen
Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Am Bau und im Gastgewerbe stoßen die Ermittler auf die meisten Mindestlohnverstöße. Am auffälligsten sind Erfurt, Magdeburg und Berlin. Aber reichen die Kontrollen aus?
Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten
Die Pläne für eine Thyssenkrupp-Stahlfusion sorgen weiter für Zündstoff. Vor allem in der Belegschaft herrscht große Verunsicherung. Betriebsrat und IG Metall lehnen das …
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten

Kommentare