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Signa legt das Finanzkonzept zur Übnahme vom Kaufhof vor.

Signa legt Finanzkonzept für Kaufhof-Übernahme vor

Düsseldorf - Die österreichische Immobilienfirma Signa hat ihr Finanzierungskonzept für die Übernahme der Metro-Tochter Kaufhof vorgelegt.

“Wir haben in den letzten Tagen mit Metro-Chef Eckhard Cordes und Finanzvorstand Olaf Koch Gespräche geführt“, sagte René Benko, Gründer und Geschäftsführer des österreichischen Unternehmens, dem “Handelsblatt“ (Freitag). Signa habe die Bestätigungen mehrerer europäischer Banken vorgelegt und bewiesen, dass die Firma in der Lage sei, die Investition mit viel Eigenkapital zu stemmen.

In Metro-Kreisen wurden die Gespräche bestätigt, berichtet das Blatt. Zur Überprüfung des Finanzkonzepts seien mehrere Banken kontaktiert worden. Hinter der Signa-Gruppe steht der griechische Reeder und Milliardär George Economou, der im Jahr 2009 knapp die Hälfte an Signa erworben hat. Beteiligt sind auch Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sowie Martin und Christoph Schoeller, Geschäftsführer der auf Industriebeteiligungen spezialisierten Schoeller Industries.

Unterdessen wurde bekannt, dass der Handelskonzern Metro vvor einem Führungswechsel steht. Der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Dax-Unternehmens kommt am Nachmittag zu einer Sondersitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht die Wahl eines neuen Aufsichtsratschef. Einziger Kandidat ist der Sprecher des Großaktionärs Haniel, Franz Markus Haniel. Außerdem soll nach der Rückzugsankündigung von Eckhard Cordes die Nachfolgefrage für den Vorstandsvorsitz zügig geklärt werden. Ob dazu bereits an diesem Freitag die Würfel fallen, ist aber nicht sicher. Mit einer Doppelentscheidung könnte der Aufsichtsrat den seit Wochen schwelenden Personalspekulationen den Boden entziehen. Als Favorit der Metro-Großaktionäre Haniel und Schmidt-Ruthenbeck für den Vorstandsvorsitz gilt seit Tagen Metro-Finanzvorstand Olaf Koch.

dpa

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