+
Die BSI Bank ist seit 2005 in Singapur tätig. Foto: Karl Mathis

Singapur schließt Schweizer Bank wegen Beteiligung an Geldwäsche

Singapur (dpa) - Die Schweizer BSI-Bank muss wegen Beteiligung an Geldwäsche-Geschäften in Singapur schließen. Das ordnete die Aufsichtsbehörde MAS am Dienstag an.

Gegen sechs Manager werde ermittelt, teilte die Behörde mit. Sie nannte "schwere Verstöße gegen die Bestimmungen gegen Geldwäsche, schlechte Überwachung des Geschäftsgebarens und schwerwiegendes Fehlverhalten einiger Mitarbeiter".

Die auf Vermögensverwaltung spezialisierte Bank war im Zusammenhang mit einer Korruptionsuntersuchung rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB ins Visier der Ermittler geraten. Sie ist seit 2005 in Singapur tätig.

Mitteilung MAS

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Landwirte klagen über langsames Internet
Immer mehr Bauern in Deutschland klagen über ein zu langsames Internet. Nach einer repräsentativen Umfrage im aktuellen Konjunkturbarometer des Bauernverbandes sind 77 …
Landwirte klagen über langsames Internet
Fresenius bläst milliardenschwere US-Übernahme ab
Der Medizinkonzern Fresenius hat die geplante 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Konzerns Akorn platzen lassen. Das Unternehmen habe beschlossen, die …
Fresenius bläst milliardenschwere US-Übernahme ab
Hannover Messe: Alles dreht sich um vernetzte Industrie
Hannover (dpa) - Die als weltgrößte Industrieschau geltende Hannover Messe hat begonnen. Bezüglich künstlicher Intelligenz müsse Deutschland nachholen und aufholen, …
Hannover Messe: Alles dreht sich um vernetzte Industrie
Weltbank: Wohlhabende Länder sollen höhere Zinsen zahlen
Klimawandel, Flüchtlinge und Pandemien - das Spektrum der Weltbank ist größer geworden. Nun bekommt die Weltbank mehr Kapital für Entwicklungsprojekte und neue …
Weltbank: Wohlhabende Länder sollen höhere Zinsen zahlen

Kommentare