Brexit: London und Brüssel sind sich einig über künftige Beziehungen

Brexit: London und Brüssel sind sich einig über künftige Beziehungen
+
Die Société Générale teilte mit, Rückstellungen gebildet zu haben. Foto: Maya Vidon

Vergleich mit Behörden

Société Générale zahlt 1,3 Milliarden Dollar

Washington/Paris (dpa) - Die französische Großbank Société Générale hat Vergleichen über mehr als 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen und Marktmanipulation zugestimmt.

Das Geldhaus zahle über 860 Millionen Dollar im Rahmen einer Einigung mit Strafbehörden in den Vereinigten Staaten und Frankreich, teilte das US-Justizministerium am Montag in Washington mit. Zusätzlich habe die Bank eine Strafe der US-Finanzaufsicht CFTC in Höhe von 475 Millionen Dollar akzeptiert. Die Société Générale teilte mit, Rückstellungen für die Vergleichszahlungen gebildet zu haben - die Ergebnisse würden daher nicht belastet.

Es geht um zwei verschiedene Fälle: 585 Millionen Dollar zahlt die Société Générale dem US-Finanzministerium zufolge wegen Anschuldigungen, libyische Amtsträger während der Gaddafi-Ära über Jahre hinweg bestochen zu haben. Konkret soll es dabei um Geschäftsbeziehungen zwischen der Großbank und der Libyan Investment Authority in der Zeit 2007 bis 2010 gegangen sein. Mit weiteren 275 Millionen Dollar soll das Institut für Manipulationen von Leitzinsen wie den Referenzsätzen Libor und Euribor büßen. Auf dieses Vergehen beziehe sich auch die zusätzliche Strafe der CFTC.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nach schockierender Enthüllung: IKEA nimmt Verkaufsschlager aus Sortiment
Nachdem erschreckende Details ans Licht gekommen waren, nimmt Ikea ein beliebtes Produkt aus dem Sortiment. Es werde den Standards des Möbelhauses nicht gerecht. 
Nach schockierender Enthüllung: IKEA nimmt Verkaufsschlager aus Sortiment
"Bin nicht der Weihnachtsmann": EU-Kommissar ermahnt Italien
Rom (dpa) - EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici hat mit klaren Worten auf eine spöttische Aussage aus Rom an die Adresse Brüssels reagiert.
"Bin nicht der Weihnachtsmann": EU-Kommissar ermahnt Italien
Mega-Panne kurz vor „Black Friday“ bei Amazon
Amazon ist eine technische Panne unterlaufen. Namen und Mail-Adressen von Kunden waren auf der Internetseite des Unternehmens einsehbar.
Mega-Panne kurz vor „Black Friday“ bei Amazon
Dax rutscht wieder ins Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist nach seinen jüngsten Kursgewinnen wieder unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex fiel im frühen Handel um 0,72 Prozent auf …
Dax rutscht wieder ins Minus

Kommentare