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Nach Negativschlagzeilen über verängstigte Mieter hat Bayerns größte Wohnungsgesellschaft GBW nach Angaben von Finanzminister Markus Söder (CSU) Besserung gelobt.

Nach Negativschlagzeilen

Söder: GBW sagt Mietern Besserung zu

München - Nach Negativschlagzeilen über verängstigte Mieter hat Bayerns größte Wohnungsgesellschaft GBW nach Angaben von Finanzminister Markus Söder (CSU) Besserung gelobt.

Bei einem Treffen mit GBW-Management, Mieterverbänden und dem Ombudsmann Günther Beckstein habe das Unternehmen zugesagt, die Kommunikation deutlich zu verbessern, sagte Söder am Freitag. „Die GBW hat Fehler eingeräumt und sich entschuldigt.“ Künftig wolle die GBW die Mieterverbände regelmäßig über geplante Baumaßnahmen und andere Änderungen vorab informieren.

„Die Mieter sollen schon in die Planungsphase mit einbezogen werden“, sagte Söder. Die GBW besitzt über 30 000 Wohnungen in Bayern, in denen über 80 000 Mieter wohnen. Vor gut einem Jahr war die Gesellschaft von der BayernLB an ein privates Konsortium unter Führung des Augsburger Immobilienunternehmens Patrizia verkauft worden. Den Mieterschutz soll eine Sozialcharta garantieren. Seitdem gab es viele Berichte über geplante Wohnungsverkäufe und Mieterhöhungen.

Nach Söders Angaben hat das Management nun Einzelprüfungen bei Mieterhöhungen in schwierigen Fällen zugesagt und Kulanz in Aussicht gestellt. „Wir werden den Prozess weiter begleiten“, sagte er. „Das ist kein Problem der Sozialcharta, da geht es eher um das klassische Verhältnis Mieter-Vermieter“, sagte Söder.

dpa

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