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Alles dreht sich um Solarenergie: In München öffnet am Mittwoch die weltgrößte Fachmesse Intersolar Europe.

Solarbranche trifft sich in München

München - Das Herz der weltweiten Solarbranche schlägt in dieser Woche in München. Am Mittwoch öffnet im Messezentrum der Isar-Metropole die weltgrößte Fachmesse Intersolar Europe.

Zwei Tage vor dem Beginn der weltgrößten Fachmesse Intersolar Europe am Mittwoch (9. Juni) kamen Fachleute aus Deutschland und dem Ausland am Montag zu einer Fachkonferenz im Internationalen Congress Center zusammen. Auf dem Programm des fünftägigen Treffens standen unter anderem Vorträge über die weitere Entwicklung der Photovoltaik in Europa, USA und Indien sowie der deutschen Solarthermie-Branche.

Zu der Messe Intersolar Europe erwarten die Veranstalter in diesem Jahr mehr als 60 000 Besucher. Rund 1800 Aussteller zeigen bis zum 11. Juni auf dem Münchner Messegelände ihre Neuheiten aus den Bereichen Photovoltaik, also dem Geschäft mit der Stromerzeugung über Sonnenenergie, und der Solarthermie (Wärmeerzeugung über Sonnenenergie).

Für Erleichterung in der Branche hatte in der vergangenen Woche die Entscheidung des Bundesrats gesorgt, die geplante Kürzung der Solar-Förderung vorerst zu stoppen. Eine Mehrheit in der Länderkammer hatte den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern angerufen.

Ursprünglich hatte die Bundesregierung geplant, die Förderung von Solarstrom aus Anlagen auf Dächern von Juli an zunächst um 11 bis 16 Prozent zu kürzen. Dagegen waren die Firmen Sturm gelaufen und hatten vor einem Verlust von tausenden Arbeitsplätzen in der boomenden Branche gewarnt, weil die Nachfrage nach Solar-Modulen durch die geringere Förderung zurückgehen könnte. In Deutschland beschäftigt die Photovoltaik-Branche rund 60 000 Menschen, der kleinere Bereich Solarthermie kommt auf rund 20 000 Mitarbeiter.

dpa

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