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Die Bundesregierung will die Solarförderung weiter kürzen.

Solarkürzung um bis zu 15 Prozent möglich

Berlin - Die Bundesregierung erwägt eine weitere Kürzung der Solarförderung in Deutschland um bis zu 15 Prozent zum 1. Juli diesen Jahres.

Entsprechende Angaben der “Financial Times Deutschland“ (Mittwoch) wurden der Deutschen Presse-Agentur dpa am Dienstag in Berlin bestätigt. Die genaue Höhe dürfte sich nach der Menge der bis Juli neu ans Netz gehenden Photovoltaikanlagen richten. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft, Günther Cramer, wollen die Pläne am Donnerstag gemeinsam der Öffentlichkeit vorstellen.

Aus der Solarbranche hieß es zu dem möglichen weiteren Kürzungsschritt lediglich, es gebe noch nichts definitives zu vermelden. Röttgen hatte wiederholt betont, dass er eine Einigung zusammen mit der Branche wolle. Für den Minister geht es um eine Markteinführung, nicht um eine Dauersubvention.

Schon zum 1. Januar war die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent. Dennoch bauten 2010 so viele Menschen wie noch nie neue Photovoltaikanlagen auf ihr Dach. Der Grund: Die Fördersätze sind weiter üppig, aber der Preis für die Module ist teils um fast die Hälfte gesunken.

Die Solarförderung verschlingt laut Regierung fast 40 Prozent der Öko-Förderung, liefert aber nur 9 Prozent der Ökoenergie.

dpa

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