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Strom durch Sonnenenergie: Die Subventionen für Solarstrom sollen gekürzt werden.

Solarstrom: Subventions-Kürzungen bestätigt

Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Solarbranche haben eine Kürzung der Subventionen für Sonnenstrom ab Juli bestätigt.

Bis zu 15 Prozent sollen die Subventionen gekürzt werden. Röttgen und der Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft, Günther Cramer, stellten am Donnerstag in Berlin den gemeinsam erarbeiteten Kompromiss vor.

Die Höhe der vorgezogenen Reduzierung richtet sich danach, wie viele Photovoltaikanlagen von März bis Mai neu ans Netz gehen. Mit einer weiteren und bereits sicheren Kürzung um neun Prozent Anfang 2012 könnte die Vergütung so um bis zu 24 Prozent auf rund 22 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Solarstrom sinken.

Die Summe der neuen Anlagen aus diesem Zeitraum wird dann mit vier multipliziert und somit auf das Jahr hochgerechnet: Kommt man so auf mehr als 3500 Megawatt neuinstallierte Leistung, gibt es zum 1. Juli drei Prozent weniger Fördergeld pro erzeugter Kilowattstunde. Bei 4500 Megawatt (MW) wären es sechs, bei 5500 MW neun und bei 6500 MW zwölf Prozent. Erst bei mehr als 7500 MW würde die Kürzung um 15 Prozent greifen.

Die Regierung will auch aus Gründen der Netzstabilität den Zubau abbremsen, zudem wird ein Ausufern der Förderkosten befürchtet. Schon zum 1. Januar war die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent.

Vor allem wegen der deutlichen Zunahme an Photovoltaikanlagen - 2010 wurde mit 7000 bis 8000 Megawatt eine Leistung von mehreren Kraftwerken neu installiert - stieg die von allen Verbrauchern zu zahlende Ökostromumlage von rund 2 auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde.

dpa

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