Sony Ericsson weiter in roten Zahlen

Stockholm - Der Handyhersteller Sony Ericsson steckt weiter tief in der Verlustzone und verkauft deutlich weniger Handys als im Vorjahr.

Wie das schwedisch-japanische Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte, sank der Absatz im zweiten Quartal gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 13,8 Millionen Mobiltelefone. Der Nettoverlust betrug 213 Millionen Euro gegenüber einem Plus von 6 Millionen Euro zwölf Monate zuvor. Allerdings verminderte sich das Minus gegenüber dem ersten Quartal 2009 mit 293 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 40 Prozent von 2,8 auf 1,7 Milliarden Euro.

Konzernchef Dick Komiyama erklärte, auch der Rest des Jahres werde für Sony Ericsson “schwierig“. Allerdings sehe man Verbesserungen durch Kosteneinsparungen und ein neues Produktprogramm mit Mobiltelefon, die Unterhaltungsmedien, Internetdienste der neuen Generation und Telefonfunktionen integrieren.

dpa

Rubriklistenbild: © mm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen
Bonn (dpa) - Die schwächelnde Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen - weltweit sollen es 10.000 sein. Der …
T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen
Großkontrollen zum Dieselfahrverbot
Autofahrer, die in Hamburg gegen die bundesweit ersten Dieselfahrverbote verstoßen, werden zur Kasse gebeten. Die Kontrollen sind allerdings aufwendig.
Großkontrollen zum Dieselfahrverbot
Länder uneins über Verteilung der VW-Milliarde
Wegen des Dieselskandals hat VW eine Milliarde Euro Geldbuße gezahlt, die nun ausschließlich dem Land Niedersachsen zufließt. Das finden nicht alle Länder richtig, …
Länder uneins über Verteilung der VW-Milliarde
BER-Zeitplan gerät weiter unter Druck
Der Zeitplan zur Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER im Oktober 2020 gerät weiter unter Druck.
BER-Zeitplan gerät weiter unter Druck

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.