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Die SPD will den 500-Euro-Schein abschaffen.

Auch keine Zahlungen über 5.000 Euro mehr

SPD will 500-Euro-Schein abschaffen

Berlin - Einem Bericht zufolge plant die SPD die Abschaffung des derzeit größten Geldscheines. Auch Barzahlungen über 5.000 Euro soll es nicht mehr geben.

Mit einer Obergrenze von 5000 Euro für Barzahlungen und einer Abschaffung des 500-Euro-Scheins will die SPD einem Bericht zufolge Geldwäsche und andere Formen der organisierten Kriminalität in Deutschland besser bekämpfen.

"Mit einer Bargeldschwelle wird Deutschland auch für Kriminelle aus dem Ausland unattraktiver", heißt es in einem neuen Positionspapier der Partei, über das das "Handelsblatt" am Dienstag berichtete.

"Die 500-Euro-Scheine sind für Kriminelle interessant, da sie sich ideal für Geldwäsche und illegale Bargeldtransporte eignen", sagte der SPD-Finanzpolitiker Jens Zimmermann der Zeitung. Die Abschaffung der im Alltag kaum genutzten Banknote wird von Experten seit langem gefordert. Die Entscheidung ist Sache der Europäischen Zentralbank (EZB).

Das Positionspapier sollte dem Bericht zufolge noch am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

Mit einer Obergrenze von 5000 Euro für Barzahlungen und einer Abschaffung des 500-Euro-Scheins will die SPD einem Bericht zufolge Geldwäsche und andere Formen der organisierten Kriminalität in Deutschland besser bekämpfen.

AFP

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