Spanien: Lockerung der Auflagen für E.ON ?

- Madrid - Die spanische Regierung hat sich nun auch offiziell bereit erklärt, die Auflagen für eine Übernahme des Stromversorgers Endesa durch den deutschen E.ON-Konzern zu lockern. Dies geht nach Presseberichten vom Donnerstag aus dem Schreiben hervor, das Madrid am Vorabend zur Erläuterung der Übernahme-Hürden an die EU-Kommission übermittelt hatte.

Die spanische Regierung will sich demnach bei der Überprüfung der Bedingungen für die Fusion so weit wie möglich an das EU-Recht halten. Brüssel hatte die Übernahme bereits im April uneingeschränkt gebilligt und später die Auflagen der spanischen Energiebehörde CNE für illegal erklärt.

In dem 40-seitigen Schreiben rechtfertige die spanische Regierung zwar die Auflagen. Zugleich betone sie aber ihren Willen, die Verhältnismäßigkeit der Bedingungen zu prüfen und im Sinne der EU-Kommission zu handeln. Die Entscheidung solle in den kommenden Wochen fallen.

Bis Anfang Oktober werde sich das Industrieministerium abschließend über die E.ON-Beschwerde gegen die Auflagen der 27 Milliarden Euro schweren Übernahme äußern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt etwas leichter
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage …
Dax schließt etwas leichter
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Rastatt/Berlin (dpa) - Der Einbruch der Bahn-Tunnelbaustelle in Rastatt und die folgende Sperrung der Rheintalbahn haben nach einer Studie einen volkswirtschaftlichen …
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
In vielen deutschen Städten werden hohe Stickstoffdioxidwerte gemessen. Doch sind die Werte korrekt? Die EU sagt: ja. Die Verkehrsminister wollen die Messungen …
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte …
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Kommentare