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Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zeigt sich gesprächsbereit.

Schreiben von Sparkassen: "Hallo Occupy-Bewegung"

Berlin - “Sehr geehrte Damen und Herren, hallo Occupy-Bewegung“: Mit diesen Worten beginnt ein Angebots-Schreiben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands an die deutsche “Occupy“-Bewegung.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband bietet der deutschen “Occupy“-Bewegung gegen die Macht der Finanzmärkte Gespräche an. “Als Sparkassen sind wir Teil der Finanzwirtschaft, unterscheiden uns aber teilweise in unseren Strukturen und Geschäftspolitik von Banken“, heißt es in einer E-Mail an den Berliner Teil der Protestbewegung. Das führe teilweise auch zu abweichenden Positionen hinsichtlich der Beurteilung und Regulierungsansätze der internationalen Finanzmärkte, betont der Sparkassenverband in der E-Mail mit Blick auf andere, international agierende Geldhäuser.

"Hallo Occupy-Bewegung"

In dem Schreiben mit der Anrede “Sehr geehrte Damen und Herren, hallo Occupy-Bewegung“ wird ein Gedanken- und Informationsaustausch im Berliner Haus des Sparkassenverbands angeboten, das “auch auf Leitungsebene stattfinden“ könne. “Da wir keine Verantwortlichen identifizieren können, wären wir Ihnen dankbar, wenn verantwortliche Personen Ihrer Bewegung mit uns Kontakt aufnehmen könnten.“ Auf Nachfrage betonte ein Verbandssprecher, dass man ein Interesse habe, mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen ins Gespräch zu kommen.

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Vorbild der Protestler in mehreren deutschen Städten sind die New Yorker Aktivisten von “Occupy Wall Street“ (“Besetzt die Wall Street“), die seit einem Monat im Finanzdistrikt der Metropole campieren und gegen die Macht der Finanzmärkte protestieren.

dpa

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