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Sparkassenpräsident  Georg Fahrenschon. 

Sparkassenpräsident: Neue Euro-Strategie nötig

München - Nach Meinung von Sparkassenpräsident Fahrenschon ist es bei der Europäischen Finanzpolitik Zeit für eine neue Strategie. Der Währung fehle ein starkes Fundament.

Angesichts der Eurokrise plädiert der neue Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, für einen Strategiewechsel in der europäischen Finanzpolitik. “Die Akteure an den Finanzmärkten sehen den Euro als unvollständige Währung“, sagte Fahrenschon der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). “Mit kurzfristigen Rettungsmaßnahmen“ schaffe man “kein Vertrauen“.

“Der Euro ist richtig“, betonte der ehemalige bayerische Finanzminister. Alle hätten davon profitiert, “auch Deutschland beim Export“. Es sei aber versäumt worden, “dem Euro durch verbindliche politische Regeln ein sicheres Fundament zu schaffen“. Einer europäischen Bankenunion, bei der “die deutsche Einlagensicherung für ausländische Schatten- und Investmentbanken haften soll“, erteilte Fahrenschon erneut eine Absage. “Die EU darf keine Haftungsunion werden“, sagte der DSGV-Präsident.

dapd

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