Sparkurs

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Die 77 Sparkassen in Bayern rechnen angesichts des zunehmenden Wettbewerbs im Kreditgewerbe mit einem Rückgang der Beschäftigten. "Wir werden nicht mehr jeden frei werdenden Arbeitsplatz neu besetzen, sondern einen moderaten Stellenabbau erleben", sagte der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Siegfried Naser, der "Süddeutschen Zeitung". "Wie stark, das wird der Wettbewerb entscheiden." Zuletzt beschäftigten die bayerischen Sparkassen 50 000 Mitarbeiter. Kündigungen seien nicht geplant, es solle die natürliche Fluktuation genutzt werden.

Naser stellte sich hinter den Kurs der Landesbank. Die Ausweitung des Geschäftes in Osteuropa sei sinnvoll. Eine Fusion mit den bayerischen Sparkassen sei nicht geplant. Auch an eine bundesweite Expansion, etwa durch Zukäufe von Direktbanken, werde nicht gedacht. "Das wäre eine wirkliche Kriegserklärung an die Sparkassen-Organisation." Nach dem Wegfall der Staatsgarantien rechne er damit, dass nicht alle Landesbanken in ihrer heutigen Form überleben werden, sagte Naser weiter.

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