Sparkurs bei BMW beunruhigt Handwerksbetriebe

München - Der Sparkurs bei BMW beunruhigt die Zulieferer aus dem Handwerk.

"Bei allem Verständnis dafür, dass ein Weltmarktunternehmen dafür sorgen muss, wettbewerbsfähig zu bleiben - man kann Rationalisierungsmaßnahmen nicht einseitig auf das schwächste Glied, die Zulieferer, abwälzen", sagte der bayerische Handwerks-Präsident Heinrich Traublinger am Montag in München.

BMW hatte angekündigt, in den nächsten fünf Jahren insgesamt sechs Milliarden Euro einsparen zu wollen. Ein großer Teil davon soll auf den Einkauf entfallen. Unter den Zulieferern seien viele Handwerksbetriebe, sagte Traublinger laut Mitteilung. Sie hätten schon in der Vergangenheit unter den knappen Kalkulationen zu leiden gehabt. Konzerne wie BMW verlangten höchste Qualität, die gebe es aber nicht zum Billigpreis. "Die Betriebe brauchen weiterhin Luft zum Atmen."

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