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Die EU-Staaten müssen ihre Sparschweine kräftig füttern, um ihre Haushalte auf Vordermann zu bringen.

So wollen die EU-Staaten sparen

Frankfurt/Main - Die Finanzkrise hat Europas Länder fest im Griff. Von Griechenland bis Großbritannien wird gespart. Die strikten Sparmaßnahmen der einzelnen EU-Staaten im Überblick.

Mit der gigantischen Summe von rund 7,1 Billionen Euro, sprich 78,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts BIP (Quelle: statistisches Amt eurostat) sind die Euro-Länder verschuldet. Um den Euro-Raum zu verteidigen, hat Brüssel mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds ( IWF ) einen riesigen Rettungsschirm von bis zu 750 Milliarden Euro gespannt. 

Inzwischen scheinen Deutschland und seine Nachbarn das tiefste Konjunkturtal der Nachkriegsgeschichte allmählich zu überwinden - und das rascher als erwartet. Die OECD erhöhte erst kürzlich ihre Wachstumsprognosen für Deutschland spürbar, auch die Bundesbank hält die Erholung im Kern für nicht gefährdet.

Der Konjunkturaufschwung habe sich seit Jahresbeginn weltweit gefestigt, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Mai. Die deutsche Wirtschaft dürfte “im zweiten Quartal aller Voraussicht nach kräftig expandieren“. Volkswirte erwarten etwa ein Prozent Plus.

So wollen die EU-Staaten sparen

So wollen die EU-Staaten sparen

Doch riesige Schuldenberge und die Debatte um den Euro bedrohen den zarten Aufschwung. Die Verbraucher in Deutschland haben Angst, dass steigende Inflation oder Steuererhöhungen ihnen das Geld aus der Tasche ziehen könnten - die Konsumlaune sinkt. Die Bundesbank mahnt, die Märkte bräuchten vor allem eines: Vertrauen.

Schuldensünder wie Griechenland müssten die Staatsfinanzen dauerhaft sanieren, die Euro-Länder bräuchten nach den eilig geschnürten Milliarden-Rettungspaketen nun tragfähige neue Regeln.

"Viele OECD-Länder müssen jetzt die Unterstützung eines noch immer brüchigen Aufschwungs mit einer nachhaltigeren Haushaltspolitik in Einklang bringen“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. 

Für die EU-Staaten gilt: Sparen, sparen, sparen. Die EU hat die Länder der Eurozone aufgefordert, möglichst bald ihre teils dramatischen Schulden abzubauen. Auch Großbritannien muss seinen Haushalt in den Griff bekommen. Die Bundesregierung in Berlin wird im Juni über Einsparungen entscheiden.

Die Schulden-Sünder der Euro-Länder im Ranking

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apn /dpa

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