+
Ein ICE auf einer Bahnstrecke nahe Langelsheim (Niedersachsen).

„Ich plädiere dafür“

Bahntickets bald günstiger? SPD-Experte fordert Aus für Mehrwertsteuer

Wird das Bahn-Fahren günstiger? Zumindest würde die Forderung von Martin Burkert, Vorsitzender des Bundestags-Verkehrsausschusses, das zur Folge haben.

Berlin - Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Martin Burkert, fordert eine Steuerbefreiung für Bahntickets. „Ich plädiere dafür, dass man den Mehrwertsteuersatz ermäßigt oder ganz wegnimmt, damit Bahnfahren günstiger für die Kunden wird“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Zur Finanzierung verwies er auf hohe Steuermehreinnahmen. Es wäre eine sinnvolle Verwendung, so den öffentlichen Nahverkehr und Fernzüge attraktiver zu machen. „Die Bahnen in Deutschland sind noch aufnahmefähig“, sagte Burkert.

Für Fernzugfahrten sind derzeit 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Für den Nahverkehr innerhalb einer Gemeinde oder bei Strecken bis 50 Kilometer gilt laut Umsatzsteuergesetz der ermäßigte Satz von sieben Prozent. Burkert erläuterte, dass es ihm um einen Einstieg in eine vollkommene Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets gehe. Damit könnten Fahrkarten um fast 20 Prozent günstiger werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Omaha (dpa) - US-Staranleger Warren Buffett brennt auf große Firmenzukäufe. "Eine oder mehrere gewaltige Akquisitionen" seien nötig, um die Gewinne seiner …
Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Unvollständige oder unverständliche Angaben über den Wert einer Lebensversicherungen sollen von Sommer an der Vergangenheit angehören. Einige Assekuranzen setzen jetzt …
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Trotz Problemen mit der Sprache und fehlender Qualifikationen: Immer mehr mittelständische Betriebe beschäftigen laut einer Befragung Flüchtlinge.
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox
Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen.
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox

Kommentare

Kasandra
(0)(0)

Linke Tasche rechte Tasche Logik verbessert nichts an der Effizienz. Und wie die verschlechtert wird ist die SPD ganz groß dabei, wie z.B. mit der 2.Stammstrecke oder den Bürgermeistern und Volksvertretern von Günzburg und Minden, die statt der geplanten Abkürzungen im BVWP den Durchgangsverkehr, insbesondere Güterverkehr durch ihre Städte umleiten wollen.