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Die Euro-Skulptur in Frankfurt am Main ist arg ramponiert.

Teure Image-Pflege

Spender für ramponierten Euro gesucht

Frankfurt am Main - Die Euro-Skulptur vor dem ehemaligen Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) im Herzen von Frankfurt am Main ist arg ramponiert. Jetzt sollen Spender ran.

Das Äußere der Skulptur leide wie das Image der Gemeinschaftswährung, sagte am Donnerstag Manfred Pohl, der Vorsitzende des Frankfurter Kultur Komitees (FraKK), dem die Skulptur gehört. Sowohl für den künstlerischen als auch für den echten Euro will Pohl etwas tun: Im September soll die Skulptur symbolisch an die Jugend Europas verschenkt werden, um dem schlechten Ruf des Euro entgegen zu wirken - doch davor muss das Kunstwerk saniert werden.

Rund 60.000 Euro zahlt das FraKK nach eigenen Angaben jährlich für das beleuchtete, 14 Meter hohe und rund 50 Tonnen schwere Werk. Allein 12.000 Euro gehen für Stromkosten zur Beleuchtung drauf. Immer wieder würden einzelne der zwölf Sterne beschädigt, sagte Pohl - einer glänzt derzeit beispielsweise in Rot. Die Reparatur eines Sternes koste rund 3000 Euro. Alles in allem sei dies zu viel Geld für das Komitee.

Seit einiger Zeit können Banken, aber auch Privatleute für die Instandhaltung der Euro-Skulptur spenden. Das FraKK ruft auf seiner Internetseite dazu auf. Neben der Sanierung soll die Euro-Skulptur mit LED-Leuchten ausgerüstet werden - was laut Pohl die Stromkosten um rund zwei Drittel verringern würde. Außerdem sollen die Sterne stabiler werden, so dass sie nicht bei jedem Steinwurf zerbrechen.

Das Euro-Zeichen mit den zwölf Sternen wurde Ende der 1990er Jahre von Ottmar Hörl geschaffen. Neben der Skulptur auf dem Frankfurter Willy-Brandt-Platz wurde ein anderes Exemplar am Frankfurter Flughafen aufgestellt. 2012 wurde es wegen Bauarbeiten abmontiert.

dpa

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