"Spiegel": Sat.1-Umzug von Berlin nach München im Gespräch

München - Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 denkt laut einem “Spiegel“-Bericht über einen Sat.1-Umzug von Berlin nach München nach.

Auch wenn es noch keinen offiziellen Beschluss gebe, stehe der Vorstand schon hinter einem solchen Schritt, berichtete das Magazin am Samstag vorab. In den “kommenden Wochen“ sollten Gespräche mit der Politik geführt werden. Ein Konzernsprecher sagte dazu am Samstag der dpa in München lediglich, man prüfe angesichts des aktuell schwierigen Marktumfelds wie alle Medienunternehmen “alle möglichen Maßnahmen an allen Standorten in Europa“.

Informationen des “Spiegel“, wonach der Konzern im kommenden Jahr “nach vorläufiger Einschätzung“ noch einmal gut hundert Millionen Euro einsparen müsse, kommentierte der Sprecher unter Verweis auf die noch laufenden Budget-Beratungen nicht. Er betonte zudem, der Vorstand habe die Eigentümer nicht um eine Kapitalerhöhung gebeten. Die finanzielle Stabilität des Unternehmens sei nicht in Gefahr, soweit man dies im derzeitigen Marktumfeld sagen könne.

Der “Spiegel“ hatte berichtet, die Eigentümer, die Finanzinvestoren KKR und Permira, dächten über eine Kapitalspritze nach, sollte der Werbemarkt 2009 weiter einbrechen. Offiziell heiße es, es gebe keine akuten Pläne für einen solchen Schritt. “Es wäre aber fahrlässig, sich nicht auf Worst-Case-Szenarien vorzubereiten“, zitierte das Magazin “aus dem Kreis der Eigner“. dpa

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