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Das deutsche WM-Trikot: Die olympischen Winterspiele und die Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr lassen die Sportartikel- Händler auf einen Nachfrage-Boom hoffen.

Sportartikel-Händler hoffen auf Olympia und Fußball-WM

München - Die olympischen Winterspiele und die Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr lassen die Sportartikel- Händler auf einen Nachfrage-Boom hoffen.

“Je weiter die deutsche Nationalmannschaft kommt, desto besser wird es“, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel (VDS), Werner Haizmann, am Mittwoch in München. Auch im vergangenen Jahr konnte sich die Branche vom Abwärtstrend im Einzelhandel abkoppeln und ein Umsatzplus von 3,5 Prozent auf rund 7,3 Milliarden Euro verbuchen.

Ungeachtet der Wirtschaftskrise seien Sportartikel weiterhin stark gefragt, sagte Haizmann vier Tage vor der Eröffnung der Sportartikel- Fachmesse ispo an diesem Sonntag in München. Allein die Umsätze mit Wintersport-Artikeln seien 2009 um 20 Prozent geklettert. Wegen des “knackigen Winterwetters“ werde der Absatz von Skiern oder Helmen in der laufenden Wintersport-Saison ebenfalls noch weiter wachsen. Auf der viertägigen ispo präsentiert die Branche in 15 Messehallen bereits die Trends für die nächste Wintersport-Saison.

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Ein Umsatzschub wie bei der Fußball-WM in Deutschland 2006 sei aber trotz der beiden Großereignisse nicht zu erwarten. Damals hatten die Händler ihre Erlöse zwischen Mai und dem Ende der WM verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 158 Prozent gesteigert.

Zurückhaltender als der Handel äußerten sich die Hersteller von Wintersport-Artikeln. Das Geschäft habe sich nach den Rückgängen im Winter 2006/07 noch nicht völlig erholt, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI), Adalbert von der Osten. Milde Temperaturen hatten der Branche im Januar 2007 dramatische Umsatzeinbußen von bis zu 15 Prozent beschert. Für “dringend notwendige Preiserhöhungen“ gebe es kaum Raum.

dpa

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