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Adidas-Chef Herbert Hainer

Chef Herbert Hainer reiste zur WM

Adidas spürt nichts von einer Krise in China

Herzogenaurach - Beim China-Geschäft mit Sportartikeln gebe es keine "Bremsspuren", sagt Adidas-Chef Herbert Hainer. Dort boomt das Geschäft weiter mit zweistelligen Wachstumsraten.

Der Sportartikelhersteller Adidas rechnet trotz der Konjunkturkrise in China vorerst nicht mit Umsatzeinbrüchen in dem Land. „Wir spüren in China nichts von einer Krise, Bremsspuren können wir nicht erkennen“, sagte Adidas-Chef Herbert Hainer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). „Sportartikel bleiben im Trend und sind stark gefragt, auch weil die Marke Adidas ein Statussymbol ist“, fügte er hinzu. Hainer hat China anlässlich der Leichtathletik-Weltmeisterschaft bereist.

Zudem wird nach seiner Einschätzung in China „Sport mit dem zunehmenden Wohlstand für die Chinesen immer mehr zu einem Gesundheitsthema“. Inzwischen werde der Trend auch von der chinesischen Regierung stark gefördert. Erst jüngst habe Adidas mit dem Erziehungsministerium eine Partnerschaft über drei Jahre vereinbart; dabei soll nach Hainers Angaben Fußball in den Schulen gefördert werden. Im ersten Halbjahr hatte Adidas seinen China-Umsatz währungsbereinigt um mehr als 20 Prozent auf 1,161 Milliarden Euro steigern können. Unbereinigt lagen die Erlöse von Januar bis Juni sogar um 46 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau.

dpa

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