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Google ist auf der Technik-Messe CES in Las Vegas sehr präsent.

Sieht so die Zukunft aus?

Sprachprobleme Adieu: Google macht seinen Sprachassistenten zum Live-Übersetzer

Google macht seinen Sprachassistenten jetzt auch zum Übersetzer und will ihn zum Beispiel beim Check-In in Hotels nützlich machen.

Las Vegas - Auf hauseigenen Lautsprechern wie dem mit einem kleinen Display versehenen Google Home Hub kann der Google Assistant bei Unterhaltungen in gut zwei Dutzend Sprachen aushelfen. Er hört sich jeden Satz an und wiederholt ihn in der jeweils anderen Sprache. Zur CES kommt der Service unter anderem im Hotel Caesars Palace in Las Vegas zum Einsatz. Zu den unterstützten Sprachen gehören neben Deutsch unter anderem auch Französisch, Italienisch, Schwedisch, Russisch, Koreanisch und Japanisch.

Der Internet-Konzern stellte am Dienstag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas auch die Plattform „Google Assistant Connect“, die es für Hersteller einfacher machen soll, die Assistenzsoftware in ihre Geräte zu bringen. Konkurrent Amazon fährt einen ähnlichen Kurs mit seiner Assistentin Alexa und bietet bereits ein Einbau-Modul für Hausgeräte an.

Neuer Wecker soll Verschlafen fast unmöglich machen

Google präsentierte auf der CES auch einen mit dem Assistant verbundenen Wecker der Firma Lenovo vor. Das Gerät kann unter anderem Weckzeiten ausgehend aus üblichen Tagesabläufen, aber auch auf Basis von Kalendereinträgen vorschlagen. Außerdem kann man über Lenovos „Smart Clock“ auch Geräte im vernetzten Zuhause steuern. In Las Vegas wurde zudem bekanntgegeben, dass die seit langem angekündigte Verknüpfung vernetzter Lautsprecher des Anbieters Sonos mit dem Google Assistant schließlich fertig ist. Amazons Alexa funktioniert bereits auf mehreren Sonos-Modellen.

dpa

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