Springer dreht Post-Tochter PIN den Geldhahn zu

Berlin - Die Axel Springer AG wird als Mehrheitseigentümer der PIN Group keine weiteren Finanzmittel für den Postdienstleister bereitstellen. Das hätten Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, teilte das Medienhaus am Freitag mit.

Kurz zuvor hatte der Bundestag den Weg für einen Postmindestlohn freigemacht. Der Mindestlohn verhindere Wettbewerb und sichere das Monopol der Deutschen Post, kritisierte Axel Springer.

Der Konzern sei bereit, "die Mehrheit an der PIN Group abzugeben, wenn Minderheitsgesellschafter und neue Investoren ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, um eine wirtschaftliche Perspektive für die PIN Group in neuer Positionierung zu ermöglichen".

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