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Ein Autofahrer hält eine Zapfpistole in der Hand. Vor allem die hohen Preise für Benzin und Diesel wirken sich derzeit dämpfend auf den Konsum aus. 

Spritpreise drücken auf Verbraucherstimmung

Nürnberg - Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland lässt leicht nach. Vor allem die hohen Preise für Benzin und Diesel wirken sich derzeit dämpfend auf den Konsum aus.

Das teilt das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg mit. Demnach haben die Erwartungen der Bürger an die konjunkturelle Entwicklung zuletzt wieder etwas zugenommen. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen blieb ebenfalls nahezu stabil. Doch die Einkommenserwartung nahm spürbar ab. Der von der GfK ermittelte Konsumklimaindex für April ging deshalb zum ersten Mal seit einem halben Jahr zurück, von 6,0 auf 5,9 Punkte.

Nachdem das zweite Rettungspaket eine Insolvenz Griechenlands vorerst abgewendet hat und die Euro-Schuldenkrise damit auch in den Medien nicht mehr so präsent ist, haben sich die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung wieder etwas verbessert. Dass der Indikator noch immer weit unter seinem Vorjahresniveau liegt, spricht nach Einschätzung der GfK jedoch dafür, dass die deutsche Wirtschaft 2012 “spürbar an Dynamik einbüßen wird“. Die ausgeprägten Rezessionstendenzen in einigen EU-Ländern schmälerten die deutschen Exportchancen.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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Wegen der hohen Energiepreise gingen die Einkommenserwartungen zuletzt deutlich zurück. Vor allem Pendler hatten weniger im Portemonnaie und sahen ihre Kaufkraft gefährdet, weil sie einen immer größeren Anteil ihres Gehalts für Sprit ausgeben müssten. Dennoch blieb die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen nahezu unverändert. Dies liege zum einen am robusten Arbeitsmarkt, kommentierte die GfK. Zum anderen investierten viele Verbraucher ihr Geld lieber in werthaltige Anschaffungen, als es zu niedrigen Zinsen anzulegen oder dem Finanzmarkt anzuvertrauen.

dpa

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