300 Euro mehr als im Vorjahr

Staat zahlt 5.800 Euro für jeden Schüler

Wiesbaden - 5.800 Euro je Schüler haben die öffentlichen Haushalte im Jahr 2010 durchschnittlich ausgegeben. Das waren 300 Euro mehr als im Vorjahr.

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Dabei entfielen rund 6.400 Euro pro Kopf auf die allgemeinbildenden Schulen, an beruflichen Schulen waren es 4.000 Euro.

Auch je nach Schulart waren die Ausgaben unterschiedlich hoch: Bei Grundschulen lagen sie bei 5.200 Euro, an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen bei jeweils 6.600 Euro. Die vergleichsweise niedrigen Ausgaben von 2.500 Euro je Schüler bei den Berufsschulen im dualen System sind vor allem durch den Teilzeitunterricht bedingt.

Die höchsten Ausgaben je Schüler wurden für Thüringen (7.700 Euro) und Sachsen-Anhalt 7.100 Euro) ermittelt, die niedrigsten für Nordrhein-Westfalen (5.000 Euro) und Schleswig-Holstein (5.200 Euro).

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In allen Ländern sind die Personalausgaben die dominierende Ausgabenkomponente für öffentliche Schulen. Hierauf entfielen im Bundesdurchschnitt 4.600 Euro, während für die Unterhaltung der Schulgebäude, Lehrmittel und dergleichen durchschnittlich 700 Euro sowie für Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen 500 Euro je Schüler ausgegeben wurden.

kna

Rubriklistenbild: © dpa

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