Haftstrafen im Siemens-AUB-Prozess gefordert

Nürnberg - Im Prozess um millionenschwere verdeckte Zahlungen des Elektrokonzern Siemens an die Arbeitnehmerorganisation AUB hat die Staatsanwaltschaft mehrjährige Haftstrafen für die beiden Angeklagten gefordert.

Dem früheren AUB-Bundesvorsitzenden Wilhelm Schelsky warf Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke am Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth Steuerhinterziehung sowie Beihilfe zur Untreue und Betrug in besonders schwerem Fall vor und forderte sechs Jahre Gefängnis. Dem mitangeklagten Ex-Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer legte sie besonders schwere Steuerhinterziehung und Untreue zur Last und plädierte auf dreieinhalb Jahre Haft.

dpa

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