Stahlbeschäftigte setzten Warnstreiks fort

Duisburg - Die Warnstreiks der Stahlarbeiter gehen in die zweite Runde: Am größten Stahlstandort Europas in Duisburg haben am Donnerstagmorgen 1500 Beschäftigte erneut zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Der Warnstreik in einem Werk von ThyssenKrupp ist nach Gewerkschaftsangaben der Auftakt zu weiteren Aktionen im Tarifstreit der nordwestdeutschen Stahlindustrie. “Im Grunde genommen ist die Frühschicht heute lahmgelegt“, sagte IG Metall-Sprecher Dieter Lieske.

Die Gewerkschaft will damit vor der dritten Verhandlungsrunde am kommenden Mittwoch den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert für die insgesamt 85 000 Beschäftigten in Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen und Bremen sechs Prozent mehr Lohn.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax startet mit leichtem Plus in die Woche
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag merklich an Schwung verloren und sein zwischenzeitlich klares Plus mehr als halbiert. Händler machten dafür …
Dax startet mit leichtem Plus in die Woche
Mehr als halbe Milliarde Dollar: BMW investiert in US-Werk Spartanburg
BMW plant große Investitionen in sein Werk im US-Bundesstaat South Carolina. Rund eine halbe Milliarde US-Dollar sollen in den Standort Spartanburg fließen.
Mehr als halbe Milliarde Dollar: BMW investiert in US-Werk Spartanburg
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Verbraucherschützer gegen Bausparkassen - diese Konstellation gibt es immer wieder vor Gericht. Zuletzt ging es um Kündigungen von gut verzinsten Altverträgen. Nun steht …
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Mit diesem Trick will Amazon das Rücksende-Problem lösen 
Online-Shopping wird immer beliebter, aber Rücksendungen werden zunehmend zum Problem. Amazon hat sich nun einen Trick überlegt, von dem auch Kunden in Deutschland …
Mit diesem Trick will Amazon das Rücksende-Problem lösen 

Kommentare