Stahlbeschäftigte setzten Warnstreiks fort

Duisburg - Die Warnstreiks der Stahlarbeiter gehen in die zweite Runde: Am größten Stahlstandort Europas in Duisburg haben am Donnerstagmorgen 1500 Beschäftigte erneut zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Der Warnstreik in einem Werk von ThyssenKrupp ist nach Gewerkschaftsangaben der Auftakt zu weiteren Aktionen im Tarifstreit der nordwestdeutschen Stahlindustrie. “Im Grunde genommen ist die Frühschicht heute lahmgelegt“, sagte IG Metall-Sprecher Dieter Lieske.

Die Gewerkschaft will damit vor der dritten Verhandlungsrunde am kommenden Mittwoch den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert für die insgesamt 85 000 Beschäftigten in Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen und Bremen sechs Prozent mehr Lohn.

dpa

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