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Rund 30. 000 Arbeitsplätze sind in Deutschland bedroht.

10 000 Stahlkocher demonstrieren gegen hohe Rohstoffpreise

Duisburg - Rund 10 000 Stahlkocher haben nach Angaben der IG Metall am Donnerstag in Duisburg gegen die drohende Explosion der Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt protestiert.

Durch mögliche Preissteigerungen von über 100 Prozent für Eisenerz und Kokskohle seien rund 30 000 Arbeitsplätze in der deutschen Stahlindustrie bedroht, sagte der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende des größten deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp, Wilhelm Segerath. Rund 70 Prozent des Stahlpreises entfielen auf Rohstoffkosten. Deshalb drohe ein deutlicher Anstieg der Stahlpreise, sagte Segerath. Hintergrund sind höhere Forderungen der drei Erzproduzenten Vale, Rio Tinto und BHP Billiton, die zusammen über einen Marktanteil von rund 70 Prozent verfügen.

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