Stahlverarbeiter schaffen 23 000 neue Jobs in Deutschland

-

Berlin/Düsseldorf (dpa) - Die deutschen Stahl- und Metallverarbeitungsunternehmen haben im vergangenen Jahr 23 000 Arbeitsplätze im Inland geschaffen. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf den Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung.

Der Zuwachs entspreche einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit waren in der Branche 2007 rund 440 000 Mitarbeiter in gut 4600 Unternehmen beschäftigt. Vor zehn Jahren seien es noch etwa 365 000 Beschäftigte gewesen. Das Personalwachstum in der mittelständisch strukturierten Branche liege deutlich über dem Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes von 1,5 Prozent.

Auch für 2008 rechnet die Branche der Stahl- und Metallverarbeiter mit neuen Stellen. "Ein Plus von weiteren zwei Prozent ist machbar", sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Andreas Möhlenkamp der "Welt". Die Branche, die Zulieferleistungen für fast alle Bereiche der deutschen Industrie - wie etwa der Automobilindustrie oder dem Maschinenbau - erbringt, verarbeitete im vergangenen Jahr 19,5 Millionen Tonnen Stahl und Metall. Das sind rund 40 Prozent des Gesamtausstoßes der deutschen Stahlwerke und 8,6 Prozent mehr als 2006. Der Umsatz stieg um gut 13 Prozent auf 81,5 Milliarden Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Öl-Allianz ist sich einig: Förderlimit wird verlängert
Opec- und Nicht-Opec-Staaten rücken im Ringen um einen höheren Ölpreis immer näher zusammen. Doch das Signal einer Verlängerung des Förderlimits ist am Markt zunächst …
Öl-Allianz ist sich einig: Förderlimit wird verlängert
Dax knapp im Minus - schwankender Handel am Feiertag
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat einen launischen Handel an Christi Himmelfahrt mit einem leichten Minus beendet.
Dax knapp im Minus - schwankender Handel am Feiertag
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Déjà-vu? Nach VW hat mit Fiat Chrysler der zweite internationale Autoriese eine Klage der US-Justiz wegen vermeintlichen Abgas-Betrugs am Hals. Auch auf Daimler haben …
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück
Der Hamburger Hafen verliert beim Containerumschlag gegenüber der Konkurrenz an Boden. Für das Gesamtjahr ist nicht mehr als Stagnation zu erwarten.
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück

Kommentare