Spitzenbewertung bleibt

Standard & Poor's: Bestnote für Deutschland

Frankfurt/Main - Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Deutschlands Top-Rating bestätigt. Die Bonität werde weiter mit “AAA“ eingestuft, hieß es in der Nacht zum Donnerstag.

Als Grund wurden die starken wirtschaftlichen Grundlagen genannt. Der Ausblick bleibe stabil, teilte Standard & Poor's außerdem mit. Zuletzt hatte auch die Ratingagentur Moody's Deutschland zwar die Bestnote bestätigt, den Ausblick wegen der Krise in der Eurozone jedoch auf negativ gesenkt.

Die Kreditwürdigkeit Zyperns wurde indes um eine Stufe auf “BB“ von “BB+“ gesenkt. Die Noten werden auch als Ramschniveau bezeichnet. Die Analysten drohten mit weiteren Herabstufungen, sollte die Sanierung des zypriotischen Bankensektors nicht voranschreiten.

Ende Juli hatte die Ratingagentur Moody's den Ausblick für Deutschland auf negativ gesenkt, die Bestnote Aaa wurde jedoch beibehalten. Moody's begründete in seiner Pressemitteilung den negativen Ausblick für Deutschland, die Niederlande und Luxemburg mit dem “Ausmaß der Ungewissheit über den Ausblick für den Euroraum“. Die möglichen Auswirkungen plausibler Szenarien über Mitgliedstaaten rechtfertigten nicht mehr einen stabilen Ausblick. So wäre nach Moody's Einschätzung ein griechischer Austritt aus dem Euro “eine materielle Bedrohung für den Euro“.

Was machen Ratingagenturen eigentlich genau?

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dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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