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Standby-Lämpchen kosten bis zu 80 Euro im Jahr

- Das kleine rote Licht der Unterhaltungselektronik bedeutet Bequemlichkeit. Es ist bequem, Fernseher und Stereo-Anlage per Fernsteuerung von der Couch aus einzuschalten. Das kleine rote Standby-Licht ist aber auch ein Stromfresser - denn es gibt viele davon, auch in anderen Farben. Jeder Haushalt zahlt im Schnitt für ihr Leuchten pro Jahr rund 80 Euro. Und die roten Lämpchen sind nur der Anfang: Die Deutsche Energie-Agentur (dena) schätzt, dass private Haushalte bis zu 35 Prozent ihrer Stromkosten einsparen können.

In den vergangenen Jahren ist sich auch die Industrie der Wichtigkeit des Themas Energiesparsamkeit bewusst geworden. Die neue Generation der Haushalts- und Elektrogeräte braucht meist weniger Strom als ihre Vorgänger und fast alle Hersteller geben den Energieverbrauch ihrer Produkte an. Ein Vergleich lohnt sich. Doch auch ohne den kompletten Geräte-Bestand auszutauschen, lassen sich mit ein paar einfachen Tipps die Stromkosten senken.

Beleuchtung

Bei Glühlampen werden nur zehn Prozent des Stroms in Licht umgewandelt, der Rest geht als Wärme verloren. Effizienter sind Halogen- (15 Prozent) beziehungsweise Leuchtstofflampen (50 Prozent). Die beste Wahl sind Energiesparlampen. Sie erreichen eine Lichtausbeute, die pro Watt etwa fünfmal höher ist als bei Glühlampen.

Haushaltsgeräte

Rund ein Drittel der Stromkosten geht auf das Konto der Haushaltsgeräte. Über deren Energieverbrauch gibt das EU-Energieetikett Aufschluss, mit dem die Geräte in die Energieeffizienzklassen A (besonders sparsam) bis G (hoher Energieverbrauch) eingeteilt werden.

Regelmäßiges Abtauen von Kühl- und Gefriergeräten spart zusätzlich Strom, da eine zu dicke Eisschicht an den Wänden die Effizienz der Kälteproduktion verringert. Die so genannte No-Frost-Funktion erledigt das bei neuen Geräten automatisch.

Dank moderner Waschmittel kann bei Waschmaschinen meist auf den Kochwaschgang verzichtet werden, wodurch weniger Energie zum Aufheizen des Wassers benötigt wird. Der Stromverbrauch wird gar um die Hälfte reduziert, wenn die Wäsche anstatt bei 60 mit 40 Grad gewaschen wird. Wird die Wäsche mit einer möglichst hohen Drehzahl geschleudert (mindestens 1200 Umdrehungen/Minute), wird durch die kürzere Betriebszeit auch beim Wäschetrockner Energie gespart.

Energieeffiziente Geschirrspülmaschinen kommen heutzutage mit weniger Strom und Wasser aus als beim Spülen mit Hand. So genannte Energiespar- oder Umweltprogramme machen dies möglich. Diese brauchen zwar länger, benötigen aber weniger Energie.

Mit dem richtigen Kochgeschirr lässt sich auch beim Elektroherd Strom sparen. "Sparsame" Topfböden sind im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt, dehnen sich beim Erhitzen aus und liegen dann plan auf der Herdplatte auf. Die Wärmeübertragung ist somit besser. Die verwendeten Töpfe und Pfannen sollten auch der Größe der Kochplatten entsprechen.

Hifi-Anlagen, Fernseher und Computer

Fernseher, Stereoanlage und Computer brauchen über zehn Prozent des Strombedarfs privater Haushalte. Erster Schritt, dies zu ändern: Auf den Standby-Betrieb verzichten. Einige Geräte verbrauchen aber danach immer noch Strom. Das lässt sich an einem leisen Brummton erkennen oder daran, dass das Gerät auch eine Stunde nach dem Ausschalten noch Wärme abstrahlt. Lösung: Schaltbare Steckdosenleisten, die die Geräte komplett vom Stromnetz trennen. Dies gilt auch für externe Netzteile von Monitoren. Ladegeräte, beispielsweise von Handys, sollten, wenn der Akku voll ist, aus der Steckdose gezogen werden.

Läuft der PC rund um die Uhr, lohnt es sich, das "Power Management" zu aktivieren. Es schaltet nicht aktive Komponenten aus und reduziert die Stromkosten bis zu 90 Prozent. Deaktivieren sollte man den Bildschirmschoner und die Funktion "Monitor ausschalten" wählen.

Im Internet: www.stromeffizienz.de

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