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Vor allem die niedrigen Energiepreise hatten den Anstieg der Verbraucherpreise in engen Grenzen gehalten, so dass die Lohnerhöhungen zum größeren Teil tatsächlich bei den Beschäftigten angekommen sein müssten. Foto: Arno Burgi/Archiv

Statistiker stellen Reallohn-Entwicklung vor

Wiesbaden (dpa) - Im vergangenen Jahr sind die Löhne in Deutschland weiter gestiegen. Das Statistische Bundesamt legt heute genaue Zahlen zur Entwicklung sowohl der Bruttolöhne als auch der Reallöhne vor.

Diese ergeben sich nach Abzug der Teuerung, die 2015 mit 0,3 Prozent sehr gering ausgefallen ist. Nach bisherigen Prognosen wird die Inflation auch in diesem Jahr kaum über 1 Prozent steigen.

Vor allem die niedrigen Energiepreise hatten den Anstieg der Verbraucherpreise in engen Grenzen gehalten, so dass die Lohnerhöhungen zum größeren Teil tatsächlich bei den Beschäftigten angekommen sein müssten.

Die Vorgaben aus den ersten neun Monaten des Jahres deuten jedenfalls auf deutliche Reallohnzuwächse hin. Bis einschließlich September hatten die Bundesstatistiker ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum berechnet. Im bisher stärksten Jahr 1992 ermittelten sie einen Reallohn-Anstieg von 4,9 Prozent. 2014 waren es 1,7 Prozent.

Tarifrunde 2016 WSI-Tarifarchiv

Reallohnindex Statistisches Bundesamt

Konjunkturprognose 2016 der Bundesbank

Mitteilung Böckler-Stiftung

Herbstgutachten

Statistisches Bundesamt zu Reallöhnen Q3/2015

Statistisches Bundesamt zu Inflation

EZB-Lernspiel zu Inflation und Deflation

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