Steaks werden teurer

New York - Die steigenden Lebensmittelpreise treffen auch die Liebhaber von Steaks: Der Preis für amerikanisches Rindfleisch hat einen neuen Rekordwert erreicht.

Das Pfund Lebend-Rind kostete am Ende des Parketthandels an der US-Rohstoffbörse CME am Mittwoch fast 1,18 Dollar und verteuerte sich am Donnerstag im elektronischen Handel weiter.

Die bisherigen Spitzenpreise waren nach Angaben des “Wall Street Journal“ im Jahr 2008 erreicht worden. In der Wirtschaftskrise fielen sie wieder, um seit dem Sommer erneut anzusteigen. Zum einen ist die Nachfrage nach US-Rindfleisch stark, denn immer mehr Menschen auf der Welt können sich Fleisch leisten, vor allem in den boomenden Schwellenländern. Zum anderen müssen die Farmer für Futtermittel mehr Geld ausgeben.

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An der Börse CME werden sogenannte Futures oder zu deutsch Warenterminkontrakte gehandelt. Dabei verpflichtet sich der Verkäufer, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge zu einem bestimmten Preis zu liefern. Die 1,18 Dollar pro Pfund Lebend-Rind beziehen sich auf diesen April. Sollen die Tiere erst im Jahr darauf geliefert werden, sind schon 1,22 Dollar fällig.

dpa

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